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Die Rodung der Bäume ist abgeschlossen. Der letzte Baum genannt "Domani" wurde heute von der Polizei mit der Unterstützung der Hebebühne der Feuerwehr erst geräumt und dann gefällt. Die Mahnwache wurde aufgelöst. Film der Fällung auf YouTube und letzte Fotos:
Waldkindergarten Am Heuweg
Nachdem die Rodung und Räumung der Waldbesetzung am Samstag, den 7.12.24 im Langmattenwald und damit in unmittelbarer Nähe zu meinem Arbeitsplatz im Waldkindergarten Am Heuweg begannen, stand ich vor einem Problem. Am Nikolaustag mit Nikolausbesuch und sonstigen Aufregungen hatte ich noch nicht mein ganzes Notfallränzlein geschnürt, das ich am Samstag am späten Vormittag aus dem Circuswagen herausholen wollte und im Büro in der Käthe-Kollwitz-Str. zwischenlagern wollte. Denn am Montag, den 9.12.24 wollten wir ja unser Exil im Kirchenraum beginnen. Dass die Räumung und Rodung am Samstag begann, war für mich überraschend.
Ich hatte am Freitag also lediglich etwas Wechselkleidung, die Erste-Hilfe-Tasche, Taschentücher, Einmalhandschuhe, Desinfektionsmittel, die Morgenkreislaterne, Klangschale, Monatskette, Anwesenheitsliste, ein paar Bilderbücher und ...
Wir sind entsetzt angesichts der Schneise der Zerstörung im Dietenbachwald, in ausgerechnet genau dem Jahr, in dem global die 1,5 Grad‐Grenze geknackt wurde. Seit Tagen wird gerodet. „Green City“ steht das denkbar schlecht zu Gesicht, sie sollte besser nennenswert entsiegeln statt Bäume fällen zu lassen, wo es andere Lösungen gäbe.
Vor 20 Jahren habe ich den Waldkindergarten am Heuweg gegründet. Drei Fachkräfte und ein bis zwei Fachpraktikanten sowie ein Bundesfreiwilliger betreuen aktuell bis zu 20 Kinder im Alter von 3-6 Jahren von 7.45 Uhr bis 13.45 Uhr.
Es gibt einen Morgenkreis mit Liedern, Finger- und Fangspielen, ein gemeinsames Frühstück und einen Abschlusskreis mit erzählten Geschichten wie in jedem anderen Kindergarten auch. In der Freispielzeit können die Kinder mit wem und was sie spielen wollen spielen und sich dazu auch zurückziehen. Da es im Waldkindergarten keine Spielsachen gibt, können die Kinder die Materialien des Waldes wie Stöcke, Rinde, Eicheln, Steine zu Gegenständen umbenennen, was ihre Fantasie genauso fördert wie ihre kommunikativen Fähigkeiten. Die Schlichtheit steht bei uns im Vordergrund, wir haben kein fließendes Wasser und keinen Strom, der Circuswagen ist Lagerort von Materialien und Frühstücksort bei Regen und Kälte. Wir erleben die Jahreszeiten sehr deutlich und ...
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Leute,
das RegioBündnis hat am 25.11. per E-Mail das unten nachfolgende Schreiben an den Freiburger OB Martin Horn und and die Fraktionen/Mitglieder des Gemeinderats der Stadt Freiburg i.Br. gerichtet. Mit dem Schreiben rät es anhand von Fakten und Einschätzungen dringend davon ab, das Projekt Mega-Neubaustadtteil Dietenbach weiter zu verfolgen, dies im Vorfeld der Freiburger Gemeinderatssitzung 26.11.2024 zum Thema. Die Anlage zum Schreiben enthält Details, Erläuterungen und Quellenangaben. Der extrem teure Neubaustadtteil birgt auch ...
Die Waldumwandlungsgenehmigung zur Verlegung der Erdgashochdruckleitung ist nun vollziehbar
Das Verwaltungsgericht Freiburg hat den Eilantrag des NABU gegen die vom Regierungspräsidium Freiburg genehmigte befristete Waldumwandlung für die Verlegung der Erdgashochdruckleitung abgelehnt.
Die Terranets BW GmbH, der die Genehmigung durch forstrechtliche Entscheidung des Regierungspräsidiums bereits im August letzten Jahres erteilt wurde, darf nun auf einer knapp 3000 m² großen Fläche Rodungsarbeiten durchführen. Die Verlegung der Erdgashochdruckleitung aus der Mundenhofer Straße heraus ist nötig, um dort Raum für die Trinkwasserversorgungsleitung für Dietenbach und die Fernwärmeleitung des neuen Fernwärmeverbunds Freiburg-West, zu schaffen.
Hierfür sollen knapp 3000 m² Baumbestand im Langmattenwald gerodet werden, um ...
Guten Tag Zusammen,
den nachfolgenden Artikel schrieb ich in meiner Funktion als Bürger des Rieselfelds, Abteilungsleiter Fußball und 2. Vorstand des SvO-Rieselfelds und will diesen auch so verstanden wissen.
Ihr habt es vielleicht schon mitbekommen!
In der außerordentlichen Mitgliederversammlung des Bürgervereins Rieselfeld „BIV“ hat man sich mit einem 9:28 Stimmenergebnis gegen eine dringend benötigte Sportflächenerweiterung (Fußballplatz östlich des jetzigen Geländes) entschieden.
Die Mitgliederversammlung fand am 17.10.2024 statt. Sowohl wir, der SvO-Rieselfeld als auch die Pro-Baum Fraktion des BIV’s konnten sich in einer 20-minütigen Präsentation vorstellen und ihre Argumentation und Standpunkte darstellen.
Im Anschluss fand eine demokratische Abstimmung statt, die ...
Das Verwaltungsgericht Freiburg hat mit Beschluss vom 25.10.2024 den Eilantrag des NABU gegen die Genehmigung zur befristeten Umwandlung von Wald zum Zwecke der Umlegung der Gashochdruckleitung Rheintalsüdleitung (RTS 2) im Bereich des von der Stadt Freiburg geplanten Stadtteils Dietenbach abgelehnt (14 K 2852/24). Die Terranets BW GmbH, der die Genehmigung durch forstrechtliche Entscheidung des Regierungspräsidiums Freiburg vom 31.08.2023 für eine Fläche von insgesamt ca. 0,29 ha (2.988 m²) erteilt wurde, darf daher vorläufig Rodungsarbeiten durchführen.
Die Terranets BW GmbH benötigt die befristete Waldumwandlungsgenehmigung, um eine Gashochdruckleitung so zu verlegen, dass sie der Schaffung des von der Stadt Freiburg geplanten neuen Stadtteils Dietenbach nicht mehr im Wege steht. Der NABU hat gegen die Genehmigung Klage erhoben und ...
Am 9. Juni wird in Freiburg ein neuer Gemeinderat gewählt. Auch dieses Gremium wird sich intensiv mit dem Bau des neuen Stadtteils Dietenbach beschäftigen müssen; und mit der Frage, ob dafür wirklich mehr als vier Hektar Wald vernichtet werden sollen. Das war Anlass für den BürgerInnenVerein Rieselfeld und das Aktionsbündnis „Hände weg vom DietenbachWALD“, Kandidierende verschiedener Wahllisten zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion ins Glashaus einzuladen. Moderator Florian Kech gelang es hervorragend, sie alle untereinander und mit vielen Gästen ins Gespräch zu bringen.
Auf der Leinwand das Luftbild des gesamten Waldes, um den es geht: Nicht nur um einen Teil des Langmattenwäldchens im Westen, sondern um mehrere Waldstücke zwischen dem Bollerstaudenweg und der Tel Aviv-Yafo-Allee im Osten. Welche Bedeutung dieser Wald für Menschen und Tiere hat, wurde in der Kurzversion von Sarah Molls Film „Das Kleinod“ deutlich:
Etappenerfolg für Hände weg vom DietenbachWALD!: Stadt Freiburg verschiebt Rodungspläne für die Gasleitung auf Oktober
Freudentag für den Artenschutz: Dietenbachwald übersteht die aktuelle Rodungssaison ohne Zerstörungen!
Gerichtsentscheid des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg in Mannheim steht weiterhin aus
Ein Freudentag für den Artenschutz! Das Aktionsbündnis Hände weg vom DietenbachWALD! hat einen wichtigen Etappenerfolg errungen: Die Stadt Freiburg hat dem Bündnis mitgeteilt, dass der Dietenbachwald die laufende Saison ohne Rodungen überstehen wird. „Es ist ein Freudentag für unseren Wald und den Artenschutz!“, sagt Christian Zissel, Sprecher des Aktionsbündnisses Hände weg vom DietenbachWALD! „Wir begrüßen die Entscheidung der Stadt, in dieser Rodungssaison keine Bäume zu fällen und fordern Verwaltung und Gemeinderat auf, die Zeit zu nutzen, um durch Umplanungen den Wald zu schützen. Wohnraum schaffen und unsere natürlichen Ressourcen erhalten – das kann Hand in Hand gehen! Freiburg braucht beides.“ Weiter betont Zissel:
NABU (Naturschutzbund Deutschland), Gruppe Freiburg e.V..
Beschluss des Verwaltungsgericht Freiburg in dem Eilverfahren.
Eilantrag beim Verwaltungsgericht Freiburg gegen Fällung von Teilen des wertvollen Langmattenwäldchens für den Bau einer Gashochdruckleitung im Bereich des geplanten Stadtteil Dietenbach stattgegeben. Antragstellerin ist NABU (Naturschutzbund Deutschland), Gruppe Freiburg e.V., eine regional tätige und anerkannte Umweltvereinigung aus Freiburg i. Br..
Das Verwaltungsgericht hat dem Antrag des NABU Freiburg stattgegeben und die aufschiebende Wirkung der Klage gegen die befristete Waldumwandlungsgenehmigung des RP Freiburg wiederhergestellt. Damit dürfen bis auf weiteres die Bäume im Langmattenwäldchen nicht beseitigt werden.
Die Stadt Freiburg und Terranet BW wollten in Kürze mit den Baumaßnahmen im Langmattenwäldchen (Gashochdruckleitung) beginnen. Das Regierungspräsidium Freiburg hatte am 31.August 2023 genehmigt, dass die Firma Terranet BW zur Verlegung der Ferngasleitung im Dietenbachgelände im Auftrag der Stadt Freiburg eine 25 Meter breite und etwa 120 Meter lange Schneise in das Langmattenwäldchen (DietenbachWald) schlagen darf. Zu dieser Genehmigung hatte das Regierungspräsidium Freiburg den Sofortvollzug angeordnet.
Das Langmattenwäldchen beherbergt nach den Untersuchungen der Stadt Freiburg viele, teilweise hochgradig gefährdete und geschützte Arten. Der Wald ist deshalb „aus naturschutzfachlicher Sicht sehr wertvoll und hat eine hohe Schutzwürdigkeit“ – so das Gutachten im Auftrag der Stadt. Durchdie Gesamtplanung für den neuen Stadtteil Dieterbach würden Waldflächen im Umfang von mindestens 4,4 ha zerstört. Insbesondere im Bereich des Langmattenwäldchens wären Lebensraumverluste von besonders geschützten Arten unvermeidlich. Zusätzlich würden die Klimaschutzfunktionen des bestehenden Waldes stark beeinträchtigt. Durch Waldflächenverluste und dadurch neu zu entwickelnde Waldränder würden die Flächen mit einem geschlossenen Altholzbestand, der für die Ausbildung eines Waldinnenklima essentiell ist, erheblich reduziert. Dies hätte gegenüber dem reinen Flächenverlust überproportional negative Folgen. Dieser Funktionsverlust des Waldes hinsichtlich Arten- und Klimaschutz würde zusätzlich zur Beeinträchtigung der Erholungsfunktion führen.
Ralf Schmidt, Vorsitzender NABU Freiburg
Die Stadtverwaltung plant in Abstimmung mit der Firma Terranets BW die Verlegung der durch das Gebiet für den neuen Stadtteil Dietenbach verlaufenden Erdgashochdruckleitung. Hierfür müssen 3000 m² Baumbestand im Langmattenwäldchen gerodet werden, die vom Regierungspräsidium Freiburg genehmigt wurden. Im Zuge eines Eilantrags des NABU beim Verwaltungsgericht Freiburg hat dieses darum gebeten, mit der Umsetzung der Genehmigung bis zum Abschluss der gerichtlichen Entscheidung zu warten.
In Abstimmung mit dem Regierungspräsidium Freiburg und der Firma Terranets BW GmbH wird der Wunsch respektiert. Die vom Verwaltungsgericht in Aussicht gestellte schnelle Entscheidung über den Eilantrag wird für alle Beteiligten Rechtsklarheit schaffen, ob die vom NABU streitig gestellte befristete Waldumwandlungsgenehmigung ...
Mir liegt dieses Thema sehr am Herzen, da aktuell auch bei uns im SvO, eine breite Diskussion über verschiedene Aspekte der Neugestaltung von Natur- und Sportflächen sowie der Sportangebote stattfindet. Der SvO ist ein Breitensportverein und hat sich einem breiten Sportangebot für alle und vor Ort verschrieben. Diskutiert werden Themen wie z.B.: Förderung der Attraktivität des Vereins durch Sportangebotserweiterung, Jugendförderung, soziale Integration, Umwelt- und Tierschutz, Baumbestand!, Wohn- und Lebensqualität
Bernd Pfundstein
Abteilungsleiter Fußball
Vorab einige Informationen zum Ist-Stand der Fußballabteilung des SvO Rieselfelds:
Aktion am 19.07.2023 an der Mundenhofer Straße: Freiburg baut einen neuen Stadteil. Im Westen der Stadt sollen 6.900 Wohnungen gebaut werden, auf einer Fläche von 152 Hektar. Vier Hektar davon sind wertvoller, artenreicher Wald. Er soll abgeholzt werden. – Das darf und muss nicht sein!
Der Bau der Wohnungen samt Infrastruktur für die 16.000 Menschen, die einst in Dietenbach wohnen sollen, ist auch ohne großflächige Rodungen möglich. Es geht um gerade mal drei Prozent der gesamten Fläche! Die können ohne Verzicht auf Bauvorhaben ausgespart werden. Stadtverwaltung und Gemeinderat müssen es nur wollen! Weitere Informationen zur Aktion auf ...
Kettensägen im DietenbachWALD: Behörden sehen keine Probleme
Die mehr als 250 Jahre alte Eiche war kurz vor Ostern das erste Opfer im DietenbachWALD . Aber nicht das Letzte. Im Juni wurden weitere sechzehn große Bäume geschlagen, überwiegend Eschen. Alle auf einer privaten Waldfläche. Es geht also weiter mit den Rodungen im DietenbachWALD, ehe die Stadt die Grundstücke übernimmt. Möglicherweise schon bald an anderer Stelle. Möglicherweise an Stellen, die für die Bebauung gar nicht vorgesehen sind. Denn die Stadt zahlt für alle Grundstücke denselben Preis, ob mit oder ohne Bäume. Ein Beweis für die Geringschätzung dieses lebendigen Stücks Natur: „Ob intensiv genutzter Acker oder artenreicher Wald – alles dasselbe“. Eine Einschätzung, die übrigens auch ...
Weitermachen oder Stopp? Warum die EMD nicht gekauft werden darf Grünes, gelbes oder rotes Licht? Erst mal ein Moratorium? Oder gar die „SEM“ abschaffen?
Was wurde mit den Versprechungen zum Bürgerentscheid 2019 und mit den Voraussetzungen des Beschlusses v. 24.7.2018 zur städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme (SEM) Dietenbach?
Der Riesen-Neubaustadtteil Dietenbach verfehlt…
Neuer Stadtteil Dietenbach: Entscheidung über den Planungswettbewerb für den Schulcampus mit Sport- und Bewegungspark: Sieger des Wettbewerbs ist das Planungsbüro mbpk Architekten Freiburg zusammen mit RMP Stefan Lenzen Landschaftsarchitekten aus Bonn
Baubürgermeister Martin Haag: „Dietenbach nimmt immer mehr Gestalt an. Mit diesem prägnanten, funktionalen und ökologischen Entwurf für den Schul- und Sportcampus steigt die Vorfreude auf den neuen Stadtteil.“
Ausstellung der Entwürfe ab Samstag, 4. März im Glashaus im Rieselfeld
Das Planungsbüro mbpk Architekten aus Freiburg hat zusammen mit ...
Deutliche Erhöhung der geschätzten Kosten für Bau und Erschließung – aber auch deutlich höhere Erträge
Trotz Kostensteigerung gleichen sich kalkulierte Ausgaben und Einnahmen über die Laufzeit von 20 Jahren nahezu aus
Es bleibt bei einem Zuschuss von 100 Millionen aus dem städtischen Haushalt
Die Stadtverwaltung hat dem Gemeinderat turnusgemäß eine fortgeschriebene Kosten- und Finanzierungsübersicht (Kofi) sowie den Doppelhaushalt der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme für die Jahre 2023/2024 vorgelegt. Die Kosten- und Finanzierungsübersicht ermöglicht eine Gesamtschau der städtischen Entwicklungsmaßnahme über die gesamte Projektlaufzeit und wurde nun den aktuellen Gegebenheiten angepasst. Aufgrund der aktuellen Ereignisse des vergangenen Jahres (Auswirkungen der Coronakrise, Ukraine-Krieg und EMD-Erwerb) ergeben sich in der Kosten- und Finanzierungsübersicht deutliche ...
Stadtspitze schlägt dem Gemeinderat vor, die EMD zu übernehmen und die Optionsverträge zügig anzunehmen Die Stadt Freiburg und die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau haben sich Mitte des Jahres 2022 darauf verständigt, dass der Verkauf der Geschäftsanteile der EMD von der Sparkasse an die Stadt näher geprüft werden sollte. In einer Arbeitsgruppe unter Leitung von Sparkassen-Vorstand Bernd Rigl und Bürgermeister Martin Haag wurden die Eckpunkte eines möglichen Verkaufs festgelegt. Eine gemeinsame Absichtserklärung enthält nun Antworten und Vorschläge für alle rechtlichen wie wirtschaftlichen Themen und soll dem Gemeinderat zur Beschlussfassung empfohlen werden. Der Verwaltungsrat der Sparkasse hat ihm schon zugestimmt. Ziel ist es, bis Ende März den ...
Die Temperaturen in Freiburg waren laut Badische-Zeitung im Januar 2022 laut DWD (Deutscher Wetterdienst) Station Freiburg im Vergleich zum langjährigen Durchschnitt von 1961-1990 um 1,3 Grad zu warm. So schien die Sonne an 25 von 31 Tagen. Das ist 174 % über dem Durchschnittswert. Niederschläge gab es nur an 12 Tagen, an 4 davon Schnee oder Graupel*).
Rieselfeld ist als einer der klimatischen Hotspots in Freiburg vom Klimawandel mehr betroffen als andere Stadtteile wie z. B. Littenweiler, St. Georgen oder Herdern. Schon jetzt liegen die Temperaturen höher als in der Gesamtstadt. Und sie werden weiter steigen durch die Flächenversiegelung in Dietenbach, die enorme Dichte der Bebauung sowie das Abholzen von mehr als ...
Die Stadt schreibt es selbst: „Was jedoch noch schneller und besser [gegen den Klimawandel] hilft und langfristig nachhaltiger ist: Bestehende Wälder schützen und stärker gegen Abholzung vorgehen.“1 Das Rieselfeld ist bereits heute ein Freiburger Hotspot, der geplante Riesenstadtteil Dietenbach wird es auch sein. Ein paar stehen gelassene Bäume zwischen den Stadtteilen haben in der Hitze der nächsten Jahrzehnte kaum Überlebenschancen2.
Zuerst sollte der Wald ganz weg. Doch sowohl Fachgutachten als auch Regierungspräsidium teilten die Auffassung, dass das Langmattenwäldchen zu erhalten ist. Erst auf diese Kritik hin plante die Stadt einige Bäume zurück auf's Papier. Lange wurde so getan, als ob ...
VGH: Aue-Bäume am Dietenbach dürfen gefällt werden
Eil-Anträge gegen Baumfällungen abgelehnt
Stadt kann ab Montag am Dietenbach die Bäume beseitigen
Der Verwaltungsgerichtshof Mannheim (VGH) hat den Eil-Antrag der Umweltvereinigung Plan B e.V. (siehe BZ vom 7. Februar) abgelehnt. Die Stadt Freiburg kann nun die naturschutzrechtlich geschützten Bäume beseitigen und zwei Erddämme mit je einem Kilometer Länge in der Dietenbach-Niederung bauen.
Der VGH Mannheim hat im Eilverfahren nichts dagegen, wenn die Stadt Freiburg in einer eiszeitlichen Flutmulde einen Stadtteil mit 16.000 Menschen baut, obwohl ...
Eilantrag beim VGH Mannheim gegen Fällung von Aue-Bäumen am Dietenbach
Klägerin ist Plan B e.V., eine regional tätige und anerkannte Umweltvereinigung aus Freiburg i. Br.
Im Zuge des Klimawandels scheinen extreme Wetterereignisse wie im Ahrtal immer häufiger aufzutreten. Hierbei handelt es sich um kurzzeitige, gravierende Abweichungen vom durchschnittlichen Wetter in einer Region. Durch die Heftigkeit, mit der sich Starkniederschläge, Überschwemmungen, Stürme, starker Schneefall oder lange Dürre- und Hitzeperioden ereignen, sind sie häufig mit immensen gesundheitlichen und wirtschaftlichen Schäden und mit großen Belastungen für die ...
* zweieinhalbmal mehr Bäume fällen und roden als genehmigt?* die Planrechtfertigung besteht nicht - mangels Bedarf am Neubaustadtteil
* viel zu schwere Eingriffe in die Natur und ins geschützte Grundwasser
* 2 offene Hauptklagen – Dietenbach-Finanzierbarkeit zu unsicher
Der in Freiburg i.Br. ansässige gemeinnützige Verein ECOtrinova e.V. ist empört, dass die vom Regierungspräsidium genehmigte Planfeststellung der Stadt für den Gewässerausbau Dietenbach 26 Bäume-Fällungen und -Rodungen freigibt, davon13 Bäume mit sehr hoher Bedeutung und 10 mit hoher Bedeutung. Schlimmer noch nennt die Leistungsbeschreibung mit Fällung und Rodung von 65 großen und anderen Bäumen zweieinhalbmal höhere Zahlen (Link und Auszug s.u.). Das ist rund jeder dritte Baum der schmalen Auwald-Galerie zwischen Besancon-Allee (jetzt Tel-Aviv-Yafo-Allee) und ...
Politik mit kaltem Herz gegen den DietenbachWALD
Neue Flugblattaktion für die Rettung der Bäume „Das kalte Herz“ ist ein Märchen von Wilhelm Hauff. Es erzählt die Geschichte von Peter Munk, der um materieller Vorteile Willen sein warmes Herz gegen einen kalten Stein in seiner Brust eintauscht. Zurzeit wird eine Bühnenversion im Theater Freiburg aufgeführt. Die Initiatoren des Protests sehen Parallelen zur Geschichte der geplanten Abholzung des DietenbachWALDes: Beim Bau von Wohnungen bleibt das Mitgefühl mit der Natur auf der Strecke. Daher haben sie ein neues Flugblatt gestaltet, das jetzt nach jeder Aufführung von Hauffs Märchen an das Theaterpublikum verteilt wird. Die Resonanz ist ...
Erste Bodenmaterialen sind bereits eingetroffen – Stadt rechnet im Schnitt mit circa 20 Anlieferungen pro Tag
Der Betrieb ist für 12 bis 15 Jahre vorgesehen
Nach sechs Monaten Bauzeit geht das Erdaushubzwischenlager auf dem Dietenbachgelände offiziell in Betrieb. Wegen des hohen Grundwasserstandes sind vor der Erschließung der Baugrundstücke – ähnlich wie damals im Rieselfeld – Erdaufschüttungen notwendig. Mit der Errichtung des Erdaushubzwischenlagers, zwischen dem Dietenbachgewässer und dem Autobahnzubringer, soll das erforderliche Erdmaterial bereits vor der eigentlichen Bauphase gesammelt werden, um es später bei den Erschließungsarbeiten als nötiges Auffüllmaterial einzusetzen. So werden lange Anfahrtswege des Materials während der eigentlichen Bauphase vermieden und ...
Es ist noch nicht zu spät für den DietenbachWALD! Zu dieser Einsicht kommen jetzt offenbar auch die Planer in der Städtischen Projektgruppe Dietenbach: In einem Schreiben an den Gemeinderat schlagen sie jetzt vor, Teile des Waldes in den geplanten „Sport- und Bewegungspark“ zu integrieren. So könnten die großen alten Bäume stehen bleiben und zum Beispiel eine Trimm-Dich-Anlage, ein Yoga-Parcours und die Laufstrecke in deren Schatten verlaufen. Somit wäre die Leichtathletik-(Wett)Kampfbahn entbehrlich, die ursprünglich einen Teil des Waldes verdrängen sollte. Diese Lösung wäre auch im Sinne des Sportverein SvO Rieselfeld. Er versteht sich als Verein für Breitensport, nicht für Leistungssport. Für die neue Beweglichkeit im Rathaus gab es bei der zweiten Kundgebung und Demonstration für den DietenbachWALD kürzlich Applaus. Immerhin hatte es im Sommer noch geheißen: ...
Zu schwerer Klotz am Bein für Klimaschutz, zu schwere Eingriffe in Trinkwasserschutzgebiet, Stromkrisen-anfällig. Ja zu warmem Nahwärmenetz und hocheffizientem Wasserstoff-Einsatz.
ECOtrinova e.V. lehnt die von der Stadt vorgelegten Energiekonzepte, I, II, IV für Dietenbach strikt ab und nennt Alternativen, die auch für andere Wohngebiete nutzbar sind. Das Konzept III ist wenig sinnvoll: Denn Wärme aus tiefer Geothermie sollte wenn, dann für Altbaustadtteile verwendet werden. Der Verein hat dazu an OB Horn, dem Gemeinderat sowie der Bürgermeisterriege Forderungen und Gründe übermittelt.
Die Energiekonzepte für Dietenbach sind erstens ein viel zu schwerer Klotz am Bein für den Klimaschutz in Freiburg. Errichtet man den Neubaustadtteil, fehlen ...
Auf die erste Demo für den DietenbachWALD folgt am 28. November die zweite.
Der Protest gegen die geplanten Rodungen im DietenbachWALD wird stärker – und lauter. Immer mehr Bürgerinnen und Bürger von Freiburg – nicht nur von Rieselfeld – schließen sich an. Am 10. Oktober versammelten sich mehr als dreihundert Menschen zur Kundgebung auf dem Maria-von Rudloff-Platz. "Alle diplomatischen Bemühungen sind krachend gescheitert", erklärte der Vorsitzende des BürgerInnenVereins Rieselfeld, Andreas Roessler zum Auftakt der Veranstaltung. Sein Vorstandskollege Harald Seywald kündigte deshalb eine härtere Gangart an: "Ab sofort werden wir nicht mehr diskutieren, sondern demonstrieren und ...
Der fesa e.V. veranstaltet seit Anfang des Jahres in zweimonatigen Abständen Online-Stammtische. Der nächste Termin ist am Donnerstag, den 18.03. um 19 Uhr.In Anlehnung an den ersten virtuellen Stammtisch, geht es um klimaneutrale Quartiere und Neubaugebiete, speziell hier in Freiburg: Freiburg hat sich zum Ziel gesetzt bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu werden. Eine der größten Herausforderungen und gleichzeitig wichtigsten Handlungsfelder des Klimaschutzes besteht darin, Klimaneutralität in Bestandsquartieren zu erreichen. Doch was bedeutet das konkret und wie können wir ...
Am Mundenhof und im Gewann Hardacker sind die ersten artenschutzrechtlichen Ausgleichsmaßnahmen abgeschlossen.
Bürgermeister Martin Haag: „Nachdem der Gemeinderat diese Woche den Rahmenplan beschlossen hat, ist man auch bei den Erschließungsarbeiten einen großen Schritt weitergekommen. Mit Fertigstellung der Ausgleichsmaßnahmen können die Arbeiten für das Erdaushubzwischenlager und den Gewässerausbau beginnen.“...
Dritte Erklärung des RegioBündnis pro Landwirtschaft, Natur und ökosoziales Wohnen:
an die Bevölkerung und Kommunalpolitik in Freiburg und im Breisgau, im Dezember 2020
Das RegioBündnis pro Landwirtschaft, Natur & ökosoziales Wohnen mit seinen 17 großen und kleinen Vereinigungen forderte mit seiner aktuellen Dritten Erklärung OB Martin Horn und den Freiburger Gemeinderat auf, die Dietenbach-Wäldchen und andere Wäldchen und Bäume zwischen dem Stadtteil Rieselfeld und Dietenbach voll erhalten. Laut aktuellem Rahmenplan würden beim Langmattenwäldchen und östlich davon 43% gerodet für Straßen, Wege, Querung für die Stadtbahn, für die Erdgashochdruckleitung, Sportgelände und einige Wohnungen...
Der Freiburger gemeinnützige Verein ECOtrinova e.V. wendet sich nicht nur strikt gegen das Bauen auf landwirtschaftlichem Boden, sondern aktuell auch speziell gegen den vorliegenden Rahmenplan für den Neubaustadtteil Dietenbach, der am 8. Dezember 2020 im Gemeinderat als Grundlage für dortige Bebauungspläne in 2022/2023 behandelt werden soll.
Beim Rahmenplan Dietenbach bestehen große ökologische bzw. naturschutzrechtliche Bedenken dagegen, die Stadtbahn für Dietenbach durchs Langmattenwäldchen an der Mundenhoferstr. zu führen, dies einerseits wegen des Waldverlustes, andererseits speziell auch aus Gründen...
Vorbereitungsarbeiten zur Erschließung gehen mit großen Schritten voran.
Seit Frühjahr 2019 hat die Stadtverwaltung gemeinsam mit den Siegerbüros (K9 Architekten aus Freiburg, Latz + Partner für die Freiraumplanung aus Kranzberg und StetePlanung aus Darmstadt für den Bereich Verkehr) einen detaillierten Rahmenplan erarbeitet, der am 8. Dezember dem Gemeinderat zum Beschluss vorgestellt wird.
Fünf Jahre nach der ersten Testplanung, einem aufwendigen Wettbewerb und einer intensiven planerischen Vertiefung unter Einbeziehung der Öffentlichkeit, diverser Gutachten und Fachämter kommt die Auseinandersetzung mit der städtebaulichen, freiräumlichen und verkehrlichen Grundstruktur des neuen Stadtteils...
Die Vorbereitungen für die Schule der Zukunft laufen. In dem neuen Stadtteil Dietenbach soll eine moderne Infrastruktur entstehen, mit einem großen Schulcampus als zentralem Element. Geplant ist eine Gemeinschaftsschule mit gymnasialer Oberstufe und zeitgemäßem Konzept, das die Bildung von morgen möglich macht. Hier können alle Schulabschüsse erreicht werden. Baubeginn soll...