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Fast jedes 20. Fahrzeug wurde im Rieselfeld mit erhöhter Geschwindigkeit erwischt! Das ist die schlechte Nachricht aus der Bilanz der Geschwindigkeitskontrollen des Gemeindevollzugsdienstes (GvD) im Jahr 2018. Somit haben die Fahrzeuglenker*innen allein im Rieselfeld durch Geschwindigkeitsüberschreitung den Stadtsäckel mit ca. 6.000-8000 € unterstützt. Auch im laufenden Jahr werden die Kontrollen fortgeführt.
Im Einzelnen ergab sich folgendes Bild: Bei den insgesamt 26 Kontrollen in der Willy-Brandt-Allee zu unterschiedlichen Tageszeiten und in beiden Fahrtrichtungen wurden in 42 Stunden mehr als 6.200 Fahrzeuge gemessen, d. h. im Schnitt ca. 150/Stunde. Dabei waren insgesamt 271 Fahrzeuglenker*innen zu beanstanden. Die höchste gemessene Geschwindigkeit lag ...
nach Toleranzabzug bei 47 km/h. Somit kamen alle zu eiligen Fahrer*innen mit einem Bußgeld zwischen € 15 bis € 35 davon. Fahrverbote mussten nicht ausgesprochen werden.
Anders war es allerdings in der Jean-Monnet-Straße. Dort wurde bei 3 Kontrollen in knapp sechs Stunden von 673 gemessenen Fahrzeugen 75 beanstandet, d. h. mehr als jedes 10. fuhr eindeutig zu flott! Am 27.11.2018 wurde sogar eine Beanstandungsquote von 20 % erreicht, d. h. jeder/jede 5. verhielt sich nicht vorschriftsmäßig. Wenigstens lagen auch hier die Geschwindigkeitsüberschreitungen alle im Verwarnungsbereich, sodass keine Punkte in Flensburg verteilt werden mussten.
Bei den Kontrollen in der Adelheid-Steinmann-Straße war die Beanstandungsquote zwar vergleichbar, allerdings wurde ein Fahrzeug mit 51 km/h erfasst, was eine Buße von € 80 und 1 Punkt in Flensburg zur Folge hat. Im ungünstigsten Fall kann daraus sogar ein Fahrverbot resultieren.
Text: Dr. Heiner Sigel/AK-Verkehr/BIV
Fotos: Rieselfeld.BIZ