Barrierefreiheit Einstellungen
Nach dreijähriger Diskussion zur Neustrukturierung der Quartiersarbeit in Freiburg sind nun die Würfel gefallen.
Das 25-Seiten starke Konzept, begründet auf einer Sozialraumanalyse, Interviews, Netzwerkgesprächen und fachlichen Einschätzungen des Quartiersteams, konnte die 7-köpfige Jury überzeugen. Ein zweistufiges Antragsverfahren mit Eignungsprüfung, Konzeptionserstellung und Verhandlungsgespräch musste im Rahmen eines europäischen Vergabeverfahrens durchlaufen werden.
Nun ist es amtlich: die Beauftragung ab Januar 2020 für die Quartiersarbeit im Rieselfeld (1 VZÄ - Stelle) ist erfolgt. Wie die zahlreichen Ziele und Maßnahmen des Konzeptes umzusetzen sind, welche Prioritäten notwendig sind, ist noch offen. Es wird Zielvereinbarungsgespräche zwischen dem kommunalen Quartiersmanagement und K.I.O.S.K. geben, in denen Genaueres festgelegt wird.
Deutlich ist doch jetzt schon, dass Quartiersarbeiter Norman Pankratz mehr ...
im Stadtteil, in von der Stadt festgelegten Bezirken, unterwegs sein wird. Geschäftsführerin Daniela Mauch stellt erleichtert fest: "Letztlich haben sich die langen Verhandlungen mit Kommune, Gemeinderat und Trägern gelohnt. Insgesamt wird sich durch die Neustrukturierung die Quartiersarbeit fachlich weiterentwickeln und mehr Menschen in Freiburg erreichen. Die Kunst im K.I.O.S.K. wird sein, die Quartiersarbeit ab 2020 auf ein neues Gleis zu stellen und gleichzeitig die Arbeit mit den Ehrenamtlichen im Glashaus
zu ermöglichen."
Dass die Verhandlungs- und Veränderungsprozesse der letzten drei Jahre Kraft gekostet haben, sieht man dem Team im Glashaus an. Nun ist Sommerpause - Zeit zum Auftanken und Erholen.