Dreißig Grad und Sonnenschein: Pünktlich zum Start der Badesaison spielt auch das Wetter mit. Bei warmen Temperaturen und viel Sonne lohnt sich ein Sprung ins kühle Nass. Dafür hat Freiburg neben den vielen Freibädern auch einige Badeseen. Damit man dort bedenkenlos baden kann, wird zwischen Juni und September regelmäßig die Wasserqualität der Seen überprüft.Aktuell haben alle sieben Badeseen eine ausgezeichnete Wasserqualität:
- Flückiger See
- Moosweiher
- Opfinger Baggersee
- Kleiner Opfinger Baggersee (Ochsenmoos)
- Tunisee
- Silbersee
- Dietenbachsee
Gesundheitsamt entnimmt regelmäßige Proben
Um die Qualität des Wassers zu kontrollieren, entnimmt das Gesundheitsamt Proben und analysiert sie auf Parameter, die auf Darmkeime hinweisen. Außerdem werden die Badestellen auch auf sichtbare Verschmutzungen (z.B. teerhaltige Rückstände, Plastik, Glas) und auf eine eventuelle Massenvermehrung von Algen überprüft.
Zu den Badegewässern in Baden-Württemberg
Für die verschiedenen Qualitätskategorien gibt die Landesverordnung für Badegewässer unterschiedliche Grenzwerte vor. Diese werden in die Kategorien ausgezeichnet, gut, ausreichend und mangelhaft eingeteilt.Weitere Informationen unter https://badegewaesserkarte.landbw.de
Anmerkung der Redaktion: Das Schöne daran ist, dass alle Seen vom Rieselfeld aus leicht erreichbar sind. Mit dem Fahrrad, aber auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Der kleine Opfinger See (Ochsenmoos) auf dem Titelbild ist mit dem Bus in nur 4 Minuten ab dem Maria-von-Rudloff-Platz erreichbar. Haltestelle " Kleingärten" in Richtung Opfingen.

Opfinger See

Flückiger See am Seepark
Hier noch eine aktuelle Polizeimeldung dazu:
Freiburg-Betzenhausen: Jugendlicher Nichtschwimmer fällt im Seepark von der Pontonbrücke und wird gerettet - hier: die Retter haben sich gemeldet
In der Nacht von Sonntag, den 21.6.2026 auf Montag, um 03.45 Uhr, gingen Anrufe bei der ILS ein, welche Hilferufe aus dem See vermeldeten. Wie sich herausstellte, hatte ein 17-Jähriger einen Ponton zum "Chillen" genutzt und sei dabei ins Wasser gerutscht. Es gelang ihm noch, sich an einem Brückenteil festzuhalten und nach Hilfe zu rufen. Geistesgegenwärtig sprangen wohl zwei bislang unbekannte Retter ins Wasser und zogen ihn zum Ufer. Das Polizeirevier Freiburg-Nord würdigt diese herausragende Aktion.
An dieser Stelle wird noch einmal auf die Gefahren an Gewässern hingewiesen. Immer wieder kam es in den letzten Jahren zu tödlichen Badeunfällen an Seen oder Flüssen in der Region. Besonders hervorzuheben in diesem Fall: Die Pontons dienen der Stabilität und dem Auftrieb der Brücke und sind kein geeigneter Ort zum "Chillen".