café im glashaus rieselfeld„Als ich hierhergezogen bin, wurde mir gesagt:
Wenn du dazugehören willst und Lust hast, dann geh‘ sofort ins Glashaus.
So hat es angefangen.
Und jetzt habe ich ein anderes Heimatgefühl. Ein Zuhausegefühl.“
Nele Smaczny, im Cafébuch, 2012

Das CAFE IM GLASHAUS ist schon eine Legende: Auf Anhieb kam ihm bei der Eröffnung des Stadtteilzentrums im Jahr 2003 eine besondere Rolle zu – als Treffpunkt für Rieselfelder und seine Besucher, als Ort zum  Austauschen und gemütlich miteinander reden. Und - zunächst ganz nebenbei, inzwischen hochprofessionell - als Hort des Mittagstischs. Ein Mittagstisch, der nicht selten ein Wunder an Logistik und Koordination ist: So viele hungrige Münder mit selbst gekochtem, schmackhaft zubereiteten Essen sattzumachen,...

ist wahrlich eine Kunst! Und dann wäre da ja auch noch das besondere kleine Freitagsessen mit Milchreis, Suppe und Salat (Sa-Su-Mi-Tag), die großartigen selbstgebackenen Kuchen und der Waffelnachmittag. Und – und – und…

Sogar ein Buch gibt es über „unser Café“, wie es die 8 Haupt- und ca. 45 ehrenamtlichen Mitarbeiter liebevoll nennen! Völlig zu Recht lautet der Titel „Das Einzigartige >café im glashaus<“ und den Umschlag zieren Begriffe wie „Spaß, Qualität, Kultur, Stil, Team, Treffpunkt, Ehrenamt, lachen, einzigartig, Zusammenarbeit, Waffeln, Mittagstisch, Kuchen, lebendig, Stadtteil, besondere Menschen“.

Doch natürlich muss jede Legende hin und wieder auf ihren Gehalt überprüft werden. Muss man schauen, ob das Alte noch passt, vielleicht durch neue Ideen und Formate ergänzt werden muss. Ein bisschen ins Hintertreffen geraten ist in den vergangenen Jahren der Mitmachcharakter. Vieles ist Gewohnheit geworden und sicher denken einige:  Schön, dass es hier ein Angebot gibt, das uns anspricht. Könnte aber auch sein, dass der eine oder die andere sich gerne aktiv beteiligen würde – mit eigenen Ideen, Veranstaltungen, Formaten, auf die wir – die bisherigen Macher*innen – noch gar nicht gekommen sind. Oder dass Sie „schon immer“ mit dem Gedanken geliebäugelt haben, ein Café zu eröffnen, das Risiko aber gescheut haben. Hier ist Ihre Chance!

Es gibt Raum für Neues!

Insbesondere der Freitag wird sich verändern. Dieser Tag mit Milchreis, Suppe und Salat – liebevoll Sa-Su-Mi-Tag genannt - ist durch die Idee und Umsetzung von Heidi und Heinz Eckmann 2003 entstanden. Sie haben die Suppe und den Milchreis zu Anfang sogar selbst zubereitet, heute wird das  vom Küchenteam des Cafés zubereitet. Die beiden ergänzten das Angebot am Freitagnachmittag durch den Schachtreff mit inzwischen festen Stammkunden. Nach nunmehr  14 Jahren – Heidi und Heinz sind inzwischen in den 70ern – werden sie zum Jahresende aufhören und sie wünschen sich Nachfolger, die den Freitag fortführen, sodass sich ihre Stammkunden und neue Gäste weiterhin willkommen fühlen.

Möglich ist vieles - auch an anderen Tagen: Sei es in den Ferien oder am Wochenende, sei es  einmal im Jahr oder regelmäßig – vom Eltern-Baby-Café-Treff über  Cocktailevents, Vorlesenachmittage, Literaturabende… und vieles, woran wir vielleicht noch gar nicht denken, weil die Rieselfelder eigene Ideen und Anliegen haben. Mitmacher*innen und Ideen sind gesucht, damit unser Café weiterhin der Raum für viele Rieselfelder*innen und ihre Gäste ist.

Daher laden wir Sie ein, mit uns zu „spinnen“: am Freitag 17. November ab 17 Uhr. Natürlich im Café im Glashaus. Wir freuen uns auf euch, auf Sie – auf alle, die mithelfen möchten, unser Café als vielfältigen  Ort weiterzuentwickeln.

Karolin Meißner & Sigrid Hofmaier/Café im Glashaus
Koordinatorin: Karolin Meißner, Telefon: 07 61/7 67 95 64,
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.kiosk.rieselfeld.org

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag, 9 bis 18 Uhr
Mittagstisch von 12 bis 14 Uhr
Mittagspause von 14 bis 15 Uhr

 

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