Barrierefreiheit Einstellungen
In der Rieselfeldallee (Stadtteil Rieselfeld) gibt es einen schönen breiten Gehweg für Bürgerinnen und Bürger, der zum Flanieren einlädt. Leider funktioniert das in der Praxis nicht so gut, weil die Fahrradfahrer denken, der ist so schön breit und ich will ja auch irgendeinen Laden in dieser Allee aufsuchen, also nutze ich doch den, dann komme ich auch keinem (gefährlichen, rücksichtlosen, zu schnellen) Auto in die Quere….
Das strengt auf dem Gehweg unheimlich an, da kommen einem ständig Radfahrer entgegen, denen man ausweichen muss:
auch Kinder, Hunde, Kinderwagenschieber und Rollstuhlfahrer wissen um diese ewige Bedrängnis. Spreche ich Radfahrer drauf an, haben sie in der Regel kein Einsehen – ist ja nur ein kurzes Stück…
Entlang der Allee quert man als Fußgänger verschiedene Straßen, die zwar von Fußgängern kaum frequentiert werden, aber dafür umso mehr von Autos und Transportern, das sind zur Hälfte Rieselfeld-Durchfahrer, der berühmte Schleichverkehr, der eben nicht schleicht, weil er ja durchs Rieselfeld fährt, um Zeit „zu sparen“ und um in Bewegung zu bleiben (keine Ampeln, man kann drei (3!) Ampeln sparen), also genau der Typ Autofahrer, der sicher nicht für Fußgänger stoppt und einen freundlich rüber winkt, egal wie groß die Traube der überquerungswilligen Fußgänger geworden ist und auch egal, wie viele Kinder darunter sind….
Klar, Autofahrer dürfen nur 30 km/h fahren, verkehrsberuhigte Zone, Zebrastreifen darf es daher nicht geben, ABER wenn eine Fußgängerzone quasi über die Straße ginge, also der Bürgersteig durchgängig wäre, ein kleiner Absatz zur Straße an sämtlichen Querungen, dann würden die Autofahrer nicht erst kurz vor den Gleisen (aus Respekt vor den Straßenbahnen!) abbremsen. Fußgänger first, damit wäre das Rieselfeld für die Durchfahrer nicht mehr attraktiv!Dazu der ein oder andere quergestellte Blumenkübel auf den Bürgersteigen, der es unmöglich macht mal kurz auf den Gehweg zu fahren, weil man einen nahen Parkplatz braucht und natürlich nicht den Autoverkehr behindern will. Auf den Kübel vielleicht ein Hinweisschild „Radfahrer absteigen -Fußgängerzone“, dann hätten wir es richtig nett im Rieselfeld, das wäre moderne Urbanität.
Kurze Bemerkung hierzu: Kinder werden zu ihren Terminen im Rieselfeld mit dem Auto gefahren + abgeholt, weil der Fußweg so gefährlich sei – ein Kreislauf.
Die Verwirklichung dieser Idee bedeutete für alle Schüler und auch für Geschäftskunden, Behinderte und andere Passanten, dass sie sorglos auf den Gehwegen durch's Rieselfeld könnten, denn ich bin überzeugt, dann würde der Schleichverkehr dezimiert oder gar wegfallen, - zumindest, wenn die Fußgängerzone von vorne bis hinten durchgezogen würde.
Gefunden im Beteiligungshaushalt

Kommentare
Dennoch lohnt es sich hier weiter zu machen und Mehrheiten zu mobilisieren.
Fußgängerzonenbereiche im Rieselfeld waren schon vermehrt ein Thema. Vorschläge gab es viele.
So auch für den Teilbereich der Willy-Brandt-Allee, zwischen C.G. Grundschule / Stadtteilpark und Kirche / Glashaus. Eine Sperrung erfolgt immer zum Stadtteilfest und führt in keinster Weise zu (Verkehrs)Problemen. Um den Sozial-Bereich vom Stadtteilpark bis zum Maria-Rudloff-Platz zu entschleunigen und zu (verkehrs)beruhigen ist es ideal. Zusätzlich den Haltestellenbereich/Maria-Rudloff-Platz, der Rieselfeldallee bis zum Polizeirevier autofrei zu halten, wäre die Königsdiziplin.
Also dranbleiben, Mehrheiten mobilisieren, den AK Verkehr mit einspannen, und weiter informieren. Danke für die Idee.